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Kostenpflichtige Abos: Betrugsschema

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Dienstag, 16. März 2021

In dieser Ausgabe des Projekts „Die komplette Wahrheit über Viren & Co.“ möchten wir fragwürdige Produkte und Dienstleistungen im Internet besprechen. Diese Art von Betrug ist zwar nicht immer mit Malware verbunden, kann jedoch beim Nutzer viel Schaden anrichten. Die Rede ist von Anwendungen, die viel kosten, aber wenig (oder gar keinen) Nutzen bringen.

Solche Anwendungen, deren Nutzen fraglich ist, werden seit langem über App-Stores wie Google Play verbreitet. In der Regel wird dem Nutzer eine kostenlose Testperiode angeboten, nach deren Ablauf regelmäßig eine Gebühr erhoben wird, die ziemlich hoch sein kann. Stellen Sie sich vor: Der Nutzer installiert eine Wahrsager-App mit einer dreitägigen Testperiode. Drei Tage später werden 10 (oder sogar mehr) Euro (je nach Gier der Entwickler) vom Konto des Nutzers abgebucht.

Vor kurzem kündigte Apple das Vorhaben an, zu unvernünftig hohen Preisen angebotene Apps aus dem Apple Store zu löschen. Dies soll die Verbreitung teurer, aber nutzloser Apps verhindern. Hier gibt es aber einen Haken. Eine solche Preispolitik kann ehrlichen Entwicklern schaden, für deren Produkte hohe Preise durch erhebliche Selbstkosten bedingt sind. Außerdem ist bis dahin nicht klar, welche Preise Apple für „unvernünftig“ hält.

Die Sorge und Regulierung solcher Angebote durch den Store-Besitzer kommen den Kunden auf jeden Fall zugute. Oben haben wir Anwendungen erwähnt, die von Virenschutzprogrammen als harmlos eingestuft würden. Nutzlose Apps zu überteuerten Preisen zu verkaufen ist zwar Betrug, aber man könnte annehmen, dass einige Menschen bereit sind, unvernünftig viel für eine Wahrsager-App zu zahlen. Wenn das Schema „Kostenlos testen und erst dann zahlen“ für Schadprogramme verwendet wird, geht es jedoch um mehr als nur Betrug.

Vor kurzem erkannten unsere Spezialisten einige Trojaner auf Google Play, die als kostenpflichtige Abos verbreitet werden und es dem Nutzer angeblich ermöglichen, Rabatte und Sonderangebote von bekannten Shops und Marken zu erhalten. In der Tat bekommen Nutzer bloße Versprechen und... Viren. Die betrügerischen Apps wurden in die Kategorie „Android.FakeApp“ eingeordnet. Mehr über diese Trojaner erfahren Sie in unserem kommenden Virenrückblick für Februar. Und hier finden Sie unsere Analyse von Bedrohungen für Mobilgeräte im Januar.

#App_Stores #Betrug #kostenpflichtige_Abos #Zwangsservice

„Die komplette Wahrheit über Viren & Co.“ empfiehlt

Das oben beschriebene Betrugsschema wirkt, weil Nutzer oft vergessen, welche Services sie abonniert haben und wann die Testperiode abläuft.

Daher empfehlen wir, Nutzungsbedingungen sorgfältig durchzulesen und automatische Erinnerungen an den Ablauf der kostenlosen Testperiode zu aktivieren, um kostenpflichtige Services rechtzeitig abzubestellen.

Bevor Sie eine App herunterladen, denken Sie darüber nach, ob Sie sie tatsächlich benötigen.

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