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Tschüß, Flash Player!

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Freitag, 15. Januar 2021

Seit dem 31. Dezember 2020 wird Flash Player nicht mehr von Adobe unterstützt. Der Softwareentwickler kündigte die Einstellung des Produkts schon2017 an. Alle Flash Player-Installationsdateien wurden von der Website gelöscht. Ab dem 12. Januar wird die Ausführung Flash-basierter Inhalte in Flash Player blockiert.

#drweb

Google Chrome und Microsoft Edge haben die Unterstützung von Adobe Flash bereits eingestellt. Nach Version 84 stellt auch Mozilla Firefox die Unterstützung von Flash Player ein. In den neuesten Versionen von Mozilla Firefox ist das Flash-Modul standardmäßig deaktiviert, kann jedoch manuell auf einigen Websites aktiviert werden. Im Oktober veröffentlichte Microsoft das Update KB4577586, das Flash von PCs mit Windows und Windows Server löscht.

Adobe hat empfohlen, Flash Player vor der Einstellung der Unterstützung zu deinstallieren. Die Anweisungen zur Deinstallation von Flash Player auf Geräten mit Windows und Mac wurden auf der Website des Entwicklers veröffentlicht. Falls Sie Flash Player noch nicht deinstalliert haben, löschen Sie das Programm, da keine Sicherheits-Patches mehr bereitgestellt werden. Wechseln Sie zu Produkten, die Flash Player nicht verwenden, falls Sie dies noch nicht getan haben.

Die Flash-Technologie weist zahlreiche Schwachstellen auf, die jahrelang von Cyberkriminellen ausgenutzt wurden: Die Technologie ist populär. Nutzer vertrauen Flash Player und erlauben das Laden des Plug-ins auf Websites. Eine von Cyberkriminellen häufig verwendete Technik ist die Tarnung von Schadprogrammen als Flash Player-Updates. Hier ist ein Beispiel: BackDoor.Flashback tarnte sich als Adobe Flash Player-Installationsdatei. Als der Nutzer die Website öffnete, über die das Backdoor-Programm verbreitet wurde, wurde eine Meldung über einen Fehler bei der Ausführung von Adobe Flash Player angezeigt und der Nutzer wurde aufgefordert, die aktualisierte Version des Players zu installieren.

Und was tun, wenn Sie Flash-basierte Inhalte nutzen, die in aktuellen Versionen von Webbrowsern nicht angezeigt werden? Sollen Sie alte Versionen ohne Patches nutzen? Cyberkriminelle werden sicher Schwachstellen in veralteten Webbrowsern ausnutzen, um Schadprogramme zu verbreiten. Hier ist ein Beispiel: Über diese Website wurde der Trojan Android.BankBot.279.origin verbreitet, der sich als Flash Player-Update tarnte.

#drweb

Quelle

Die Website sieht vertrauenswürdig genug aus, um keinen Verdacht zu erregen. Und nur ein Antivirus kann eine solche Website sperren und verhindern, dass der Nutzer ein Schadprogramm herunterlädt.

„Die komplette Wahrheit über Viren & Co.“ empfiehlt

Dr.Web erkennt Schadprogramme, die in Flash-basierten Inhalten verbreitet oder als Flash Player-Updates getarnt werden.

Wenn Ihr Unternehmen die Flash-Technologie auch weiterhin verwenden muss, empfehlen wir Ihnen, nur vom lokalen Netzwerk isolierte PCs ohne Internetzugang dafür einzusetzen. Installieren Sie ein Virenschutzprogramm, um zur Datenübertragung genutzte Wechselmedien zu scannen, und nutzen Sie die Komponente Office Control. Konfigurieren Sie die Sicherheitsrichtlinien so, dass Ihre Mitarbeiter nur auf Programme und Inhalte zugreifen dürfen, die sie wirklich benötigen.

#Webbrowser #Malware #Website #Social_Engineering #Sicherheitslücken #Schwachstellen

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